Fünf Veranstaltungsabende zu Gerechtigkeit und Verantwortung
Am Dienstag, 27. Januar, startet eine neue Veranstaltungsreihe der Evangelische Stadtakademie Darmstadt. Unter dem Titel „Generationenvertrag neu schreiben? Gerechtigkeit und Verantwortung zwischen den Generationen“ widmen sich bis zum 3. März fünf Abende aktuellen Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts zwischen Jung und Alt. Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr im Offenen Haus in der Rheinstraße 31 in Darmstadt.
Organisiert und moderiert wird die Reihe von Franz Grubauer und Anna Scholz, Direktor und Co-Direktorin der Evangelischen Stadtakademie Darmstadt.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Wandel
Die Veranstaltungsreihe greift zentrale Debatten zur Rolle der Generationen in einer sich wandelnden Gesellschaft auf. Diskutiert werden Fragen nach Verantwortung, Solidarität und Gerechtigkeit zwischen Jung und Alt vor dem Hintergrund demografischer, ökologischer und ökonomischer Veränderungen. Dabei geht es auch um die Kritik an einer rein ökonomischen Betrachtung des Generationenverhältnisses und um mögliche zukunftsweisende Modelle für ein neues Miteinander.
Auftakt mit Vortrag zur sozialen Sicherung
Den Auftakt bildet am Dienstag, 27. Januar, der Vortrag „Zukunftsmodelle zur solidarischen Finanzierung und sozialen Sicherung einer alternden Gesellschaft und die Bedeutung der Flexibilisierung von Altersgrenzen“. Referentin ist Jutta Schmitz-Kießler von der Hochschule Bielefeld. Die Moderation übernimmt Gerd Buntkowsky.
Weitere Termine der Reihe
Am Dienstag, 3. Februar, spricht Hans-Werner Wahl vom Netzwerk Alternsforschung der Universität Heidelberg über die wechselseitige Bedeutung der Generationen. Moderiert wird der Abend von Wolfgang Flach.
Die Veranstaltung am Dienstag, 10. Februar, steht unter dem Titel „Generationendifferenz: Treffen die Bilder über die Einstellungen der Generationen aus Umfragen und Medien die Wirklichkeit?“. Moderiert wird dieser Abend von Schülerinnen und Schülern der Edith-Stein-Schule Darmstadt.
Am Dienstag, 24. Februar, beleuchtet Silvia Pernice-Warnke von der Universität Marburg das Thema Generationengerechtigkeit aus juristischer Perspektive.
Den Abschluss der Reihe bildet am Dienstag, 3. März, ein Podiumsgespräch zur Generationensolidarität und zu Modellen des Wohnens und Zusammenlebens in einer alternden Gesellschaft. Diskutiert wird unter anderem das Projekt „Virtuelle Altersresidenz im Quartier“.
Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe sind auf der Website der Evangelischen Stadtakademie Darmstadt abrufbar.
(DARMSTADT – RED/PM)