Stadt stellt zusätzliche Mittel für Kosten des Großeinsatzes im Februar bereit
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt stellt 80.000 Euro an zusätzlichen Haushaltsmitteln für die Kosten des Feuerwehreinsatzes auf dem Gelände des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung bereit. Der Magistrat hat die überplanmäßigen Mittel für Aufwendungen beschlossen, die bei der Brandbekämpfung am 5. und 6. Februar 2026 entstanden sind.
Bei dem Großschadensereignis waren neben der Berufsfeuerwehr Darmstadt auch Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes, die vier Freiwilligen Feuerwehren und das Deutsche Rote Kreuz im Einsatz. Unterstützung kam zudem von externen Einheiten, darunter die Werkfeuerwehren der Fraport AG und von Infraserv Wiesbaden sowie die Feuerwehr Ludwigshafen.
Verdienstausfälle und Einsatzmittel werden bezahlt
Ein Teil der Kosten entstand bei den Arbeitgebern der Mitglieder der Darmstädter Katastrophenschutzeinheiten. Sie hatten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Einsatz freigestellt und können die dadurch entstandenen Verdienstausfälle beziehungsweise Kosten für die Lohnfortzahlung gegenüber der Stadt geltend machen.
Weitere Ausgaben entstanden durch notwendige Ersatzbeschaffungen für verbrauchte oder beschädigte Einsatzmittel sowie durch die Verpflegung der Einsatzkräfte.
Brandschutzdezernent Paul Georg Wandrey dankte den Beteiligten erneut für ihren Einsatz: „Sie haben Außergewöhnliches geleistet!“ Sein Dank gelte auch den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter für den Einsatz freigestellt hätten, obwohl dies Auswirkungen auf die jeweiligen Betriebsabläufe gehabt habe.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)


