Musik, Mundart und donauschwäbische Spezialitäten im voll besetzten Pfarrzentrum
Das zweite Heimatfest in der Griesheimer Siedlung St. Stephan hat am vergangenen Sonntag zahlreiche Gäste ins Pfarrzentrum geführt. Alte Bekannte trafen sich wieder, tauschten Neuigkeiten aus und feierten miteinander. Rita Mück und Jürgen Rückert organisierten die Veranstaltung mit insgesamt 33 Mitwirkenden. Zu Gast waren auch Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl und Altbürgermeister Norbert Leber.
Zum Mittagessen gab es vor Ort zubereitete Spezialitäten wie Sarmen, Bohnensuppe mit Bauchfleisch und Krautfleckerl. Später folgte ein Buffet mit selbstgebackenen Kuchen, zu dem unter anderem der Frauenkreis der Pfarrei beigetragen hatte.
„Original Riedblech“, eine kleine Besetzung der Siebenbürger Musikanten, begleitete das Fest musikalisch. Jürgen Rückert und Sabina „Bini“ Gleich unterhielten mit einem donauschwäbischen Mundart-Zwiegespräch, unterstützt von Rita Mück und Helmut Schultz. Als „Donaugeschwister“ luden die vier anschließend zum Mitsingen ein. Ihr Abschlusslied „S’ist Feierabend“ erklang a cappella im still gewordenen Saal.
Eine Ausstellung mit Tracht, Fotografien und Alltagsgegenständen erinnerte an die Geschichte der Siedlung. Das Heimatfest entstand aus den Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen im Jahr 2023. Zum 80. Jubiläum 2028 ist erneut ein großes Fest geplant.
(GRIESHEIM – RED/PM/Manuela Schultz)
Beitragsbild: Theater Szenen aus der Siedlung, Helmut Schultz, Rita Mück und Sabina Gleich
Beitragsfotos: Manuela Schultz









