Leitstelle registriert mehr hitzebedingte Notfälle – Gesundheitsdezernentin ruft zur Vorsicht auf
Die anhaltende Hitzewelle sorgt im Kreis Bergstraße für eine steigende Zahl hitzebedingter Notfälle. Darauf weist die Kreisverwaltung mit Blick auf die bevorstehenden Rekordtemperaturen hin. Für Samstag werden im Kreisgebiet Höchstwerte von bis zu 40 Grad Celsius erwartet.
„Die anhaltende Hitze kann den Körper stark belasten und gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Deshalb ist es uns wichtig, über die Möglichkeiten zu informieren, die eigene Gesundheit bei Extremtemperaturen zu schützen“, erklärt die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Angelika Beckenbach.
Ausreichend trinken und Anstrengung vermeiden
Die Kreisverwaltung empfiehlt, Aktivitäten im Freien möglichst auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu verlegen. Körperliche Anstrengungen sollten während der größten Hitze möglichst vermieden werden.
Wichtig sei außerdem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Empfohlen werden mindestens 1,5 bis 2 Liter alkoholfreie Getränke täglich. Bei großer Hitze oder körperlicher Belastung könne der Bedarf deutlich höher liegen.
Auch die Ernährung spielt nach Angaben des Kreises eine Rolle. Leichte Mahlzeiten wie Salate oder kalte Suppen sowie wasserreiches Obst und Gemüse entlasten den Körper. Mineralstoffreiche Lebensmittel wie Linsen, Hirse oder Nüsse helfen zusätzlich. Auf sehr fett- oder eiweißreiche Speisen sollte möglichst verzichtet werden.
Sonne meiden und Wohnräume kühl halten
Wer sich im Freien aufhält, sollte nach Möglichkeit den Schatten aufsuchen und auf einen guten Sonnenschutz achten. Dazu gehören Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30, leichte und helle Kleidung, eine Kopfbedeckung sowie eine Sonnenbrille.
Zur Abkühlung empfehlen sich lauwarme Duschen oder Fuß- und Armbäder. Wohnräume sollten möglichst nur in den frühen Morgen-, Abend- oder Nachtstunden gelüftet werden. Tagsüber helfen geschlossene Fenster und heruntergelassene Rollläden dabei, die Hitze draußen zu halten. Wärme erzeugende Elektrogeräte sollten möglichst sparsam genutzt werden.
Informationen im Hitzeportal
Weitere Informationen zum Hitzeschutz, Hinweise für besonders gefährdete Personengruppen sowie Übersichten zu Trinkwasserstellen, Schattenplätzen und hitzebedingten Beschwerden stellt der Kreis Bergstraße in seinem Hitzeportal zur Verfügung.
(RED/KB)
