Fünf Kirchengemeinden schließen sich im Nachbarschaftsraum City-Süd zusammen
In Darmstadt entsteht eine neue große Kirchengemeinde: Die Andreas-, Matthäus-, Paulus-, Petrus- und Stadtkirchengemeinde fusionieren zum 1. Januar 2027 zur „Evangelischen Hoffnungsgemeinde Darmstadt“. Der entsprechende Vertrag wurde nun von den Vorsitzenden der Kirchenvorstände unterzeichnet.
Mehrjähriger Prozess führt zur Fusion
Dem Zusammenschluss ging ein rund dreieinhalbjähriger Abstimmungsprozess voraus. Zahlreiche Sitzungen, gemeinsame Treffen der Kirchenvorstände sowie Gemeindeversammlungen bereiteten die Entscheidung vor. In diesem Frühjahr stimmten alle fünf Kirchenvorstände der Fusion zu.
Mit dem Zusammenschluss wird die neue Hoffnungsgemeinde künftig Gesamtrechtsnachfolgerin der bisherigen Gemeinden.
Gemeindeleben soll vielfältig bleiben
Laut Vereinbarung soll das kirchliche Leben an den bisherigen Standorten erhalten bleiben. Dazu zählen unter anderem Gottesdienste, Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien, die Arbeit mit älteren Menschen sowie kulturelle und kirchenmusikalische Projekte. Auch soziale Themen wie Inklusion und Flüchtlingsarbeit bleiben Teil der Gemeindearbeit.
Bereits heute arbeiten die Gemeinden in vielen Bereichen eng zusammen, etwa im Konfirmationsunterricht, in der Jugendarbeit oder bei gemeinsamen Gottesdiensten.
Gemeinsame Strukturen bereits etabliert
Ein gemeinsames Gemeindebüro besteht bereits seit mehreren Jahren. Auch das Verkündigungsteam arbeitet seit einiger Zeit standortübergreifend zusammen. Diese bestehenden Strukturen sollen durch die Fusion weiter gestärkt werden.
Übergangsphase bis zur Neuwahl
Ab dem 1. Januar 2027 wird zunächst ein gemeinsamer Kirchenvorstand aus den bisherigen Mitgliedern die Arbeit übernehmen. Eine Neuwahl ist für den 6. Juni 2027 vorgesehen. Danach wird sich das Gremium der neuen Hoffnungsgemeinde mit mindestens 20 Mitgliedern neu aufstellen.
(DARMSTADT – RED/PM)
Beitragsbild: Vertragsunterzeichnung vor der Bessunger Kirche, sind die Kirchenvorstandsvorsitzenden und weitere Kirchenvorstandsmitglieder. Foto: Ev. Dekanat Darmstadt
