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Demokratisch legitimierte Struktur für rund 100 Tagespflegepersonen
Die Kindertagespflegepersonen in Darmstadt haben erstmals eine eigene Interessenvertretung gewählt. Mit der Wahl am 25. Februar erhält die Berufsgruppe eine demokratisch legitimierte und offiziell verankerte Struktur zur Vertretung ihrer beruflichen Anliegen.
Gewählt wurden Melanie Kerth, Abdul Wahedi, Christine Becker, Betina Niebling, Natalie Wahedi und Kerstin Rexroth.
Bürgermeisterin Barbara Akdeniz begrüßte die Wahl ausdrücklich. Die Kindertagespflege sei ein unverzichtbarer Baustein in der Betreuungslandschaft in Darmstadt. Sie zeichne sich durch familiennahe, flexible und qualitativ hochwertige Bildungs- und Betreuungsangebote aus. Die Wahl der Interessenvertretung sei ein Schritt zur weiteren Professionalisierung und strukturellen Stärkung der Kindertagespflege. Die Wissenschaftsstadt freue sich auf eine konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Wichtige Rolle im U3-Bereich
Die Kindertagespflege ist gemäß Paragraph 23 SGB VIII ein gleichrangiges Angebot der Kindertagesbetreuung. Insbesondere im U3-Bereich stellt sie einen wichtigen Bestandteil der kommunalen Betreuungslandschaft dar.
Mit der neuen Vertretungsstruktur sollen die Anliegen der Kindertagespflegepersonen künftig gebündelt und transparent gegenüber der Verwaltung kommuniziert werden. Die Interessenvertretung dient als zentrale Ansprechstelle für fachliche, organisatorische und strukturelle Fragen. Ziel ist es, Entwicklungsbedarfe, Rahmenbedingungen und Qualitätsaspekte systematisch einzubringen.
Die Stadt wertet die erstmalige Wahl als wichtigen Schritt zur Stärkung der Kindertagespflege in Darmstadt.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)