HEAG mobilo reagiert auf steigende Nachfrage und verbessert Barrierefreiheit
Wie die HEAG mobilo mitteilt, werden auf der Linie 3A im Ludwigshöhviertel ab dem 20. April größere Busse eingesetzt. Hintergrund ist die gestiegene Nachfrage im wachsenden Wohngebiet.
Mehr Platz und barrierefreier Einstieg
Der erste neue Bus verfügt über 12 Sitzplätze sowie sechs Stehplätze. Über eine Klapprampe können auch Rollstühle und Kinderwagen transportiert werden, was den Einstieg für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste erleichtert. Fahrräder sind in den Fahrzeugen weiterhin nicht erlaubt.
Nach Angaben von HEAG mobilo sind bereits über 1.700 Menschen in das Ludwigshöhviertel gezogen, langfristig sollen dort mehr als 3.000 Einwohner leben. Mit den neuen Fahrzeugen wird auf den steigenden Bedarf reagiert.
Kleine Busse wegen enger Straßen notwendig
Standardbusse können im Ludwigshöhviertel nicht eingesetzt werden. Grund dafür sind die schmalen Straßen und engen Kurvenradien in dem autoarmen Quartier. Daher kommen weiterhin kleinere, aber nun leistungsfähigere Fahrzeuge zum Einsatz.
Straßenbahn langfristig geplant
Langfristig soll das Viertel durch eine Straßenbahn erschlossen werden. Das entsprechende Planfeststellungsverfahren läuft derzeit, anschließend ist der Bau vorgesehen. Die neuen Busse tragen daher weiterhin den Hinweis auf die geplante Entwicklung in Richtung Straßenbahn.
Fahrplan bleibt unverändert
Für Fahrgäste ändert sich am Fahrplan nichts:
Unter der Woche verkehrt die Linie 3A alle 20 Minuten zwischen „Lichtenbergschule“ und „Sternenallee“, am Wochenende im 30-Minuten-Takt. Die Haltestellen orientieren sich bereits an den geplanten Straßenbahnpunkten.
Ab 21 Uhr übernimmt weiterhin der HeinerLiner den Betrieb im gesamten Stadtgebiet.
(DARMSTADT – RED/PM/kek)
