DA.news

– Nachrichten und mehr

Über DA.news
Hell Dunkel
  • TOP

  • Lokales

  • Kultur

  • Politik

  • Sport

  • Mobilität

  • Wirtschaft

  • Umweltschutz

  • DIH

  • Mehr laden

Loading
Beiträge in

TOP

1 / 1
*to close megamenu form press ESC or close toggle

SPD Kandidat Andreas Larem

Andreas Larem. Foto: Patrick Liste
Tritt im Wahlkreis 185 für die SPD an: Andreas Larem. Foto: Patrick Liste

Ich wurde 1964 in Dieburg geboren und wuchs in Eppertshausen auf. Heute lebe ich mit meiner Frau in Messel und wir haben zwei erwachsene Kinder. In meiner Freizeit reise ich gerne und singe im Chor. Nach dem Abitur und einer kaufmännischen Ausbildung arbeitete ich als Prokurist, Geschäftsführer und geschäftsführender Gesellschafter. 2010 wurde ich ehrenamtlicher Handelsrichter am Landgericht Darmstadt und später ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Darmstadt (2018-2023). Mit über 30 Jahren Erfahrung in der Kommunalpolitik habe ich das nötige Rüstzeug für meine Arbeit im Bundestag erlernt. Mein Ziel ist es, den Menschen eine Zukunftsperspektive zu geben.

Fünf Fragen an Andreas Larem

 

Wie möchten Sie auf Bundesebene die Bildungslandschaft stärken, und wie können davon auch Schulen und Bildungseinrichtungen in Ihrem Wahlkreis konkret profitieren?

Damit wir jedem Kind beste Voraussetzungen für die individuelle Entwicklung ermöglichen können, müssen wir den Fokus auf Kitaplatzausbau, Sprachförderung und eine Fachkräfteoffensive zwischen Bund und Ländern legen. Bildungseinrichtungen in sozial benachteiligten Regionen werden wir besser unterstützen. Das Geld muss dorthin fließen, wo es am meisten gebraucht wird. Genau das macht das Startchancenprogramm möglich – auch in meinem Wahlkreis. Seit diesem Jahr können die Erich-Kästner-Grundschule, die Heinrich-Heine-Schule und die Wilhelm-Leuschner-Schule gezielt in lernförderliche Ausstattung investieren. Nun muss die Ausweitung auf Kitas kommen.

 

Welche Maßnahmen befürworten Sie auf Bundesebene, um Migration besser zu steuern, und wie wollen Sie sicherstellen, dass diese in Ihrem Wahlkreis sozial verträglich umgesetzt werden?

 

Vielfalt ist eine Bereicherung. Schutzberechtigten Menschen werden wir weiterhin Schutz gewähren und sie bei der Integration unterstützen. Menschen, die in Deutschland lediglich arbeiten möchten, wollen wir durch die Weiterentwicklung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes mehr legale Zugangswege und eine schnellere Qualifikationsanerkennung ermöglichen. Zugleich müssen Rückführungen bei einem ausgeschlossenen Bleiberecht konsequent erfolgen. Durch die stärkere Unterstützung der Ausländerbehörden und die Beschleunigung von Asylverfahren auf sechs Monate werden wir die Kommunen entlasten.

 

Der Mittelstand gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Welche bundespolitischen Maßnahmen planen Sie, um den Mittelstand zu stärken, und wie können Sie Unternehmen in Ihrer Region gezielt unterstützen?

 

Es braucht dringend Verbesserungen im Umfeld von Industrie und Unternehmen. Mit der Deckelung der Strompreisnetzentgelte und steuerlichen Entlastungen für klimafreundliche Technologien sichern wir Arbeitsplätze, geben Planungssicherheit und stärken die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen können ihre Attraktivität für Fachkräfte durch die Erhöhung des Rentenniveaus und erweiterte Leistungen in der Arbeitslosenversicherung verbessern.

 

Wie wollen Sie bundesweit eine nachhaltige Energiewende vorantreiben, und wie können lokale Initiativen und Projekte in Ihrem Wahlkreis dabei stärker gefördert werden?

 

Die Chancen der Energiewende müssen für die Gesellschaft schnellstmöglich nutzbar gemacht werden. Unser Ziel sind die Vollversorgung durch Erneuerbare Energien und damit dauerhaft niedrige Energiepreise für alle. Neben dem Ausbau dezentraler Energieversorgung und gezielter Förderung gilt es, Länder und Kommunen bei der Erfüllung von Investitionsbedarfen zu unterstützen. Möglich wird dies durch eine Reform der Schuldenbremse und die Auflegung eines Deutschlandfonds zur Mobilisierung von öffentlichem und privatem Kapital.

 

Welche bundespolitischen Prioritäten setzen Sie, um den Ausbau der Infrastruktur in Ihrem Wahlkreis voranzutreiben, und wie können Sie sicherstellen, dass die Interessen Ihrer Region in Berlin Gehör finden?

 

Bildung, Digitalisierung, Klimaschutz – die Sicherung einer modernen, nachhaltigen Infrastruktur verlangt Geld. Hierfür müssen wir nötige Rahmenbedingungen schaffen. Die starren Regeln der Schuldenbremse machen Zukunftsinvestitionen unmöglich. Sie sind ein Wohlstandsrisiko für jetzige und kommende Generationen. Durch die Reform der Schuldenbremse eröffnen wir den Ländern und Kommunen mehr Möglichkeiten zur Kreditaufnahme. Die Altschuldenhilfe und die Einnahmen aus Erbschafts- und Vermögenssteuer sichern deren finanzielle Handlungsfähigkeit. Für langfristige Unterstützung braucht es Finanzierungsvereinbarungen zwischen den staatlichen Ebenen und Darlehen des Deutschlandfonds.

 

Zusammenfassung des Wahlprogramms für die Wahl 2025

 

Seit 2021 vertrete ich die Bürgerinnen und Bürger aus Darmstadt und Darmstadt-Dieburg im Bundestag. Bei der Wahl im Februar bitte ich erneut um Vertrauen, um weiterhin für ihre Interessen einzutreten. Mein Ziel ist es, das Beste für die Menschen zu erreichen – mit einer Politik, die alle im Blick hat und positive Veränderungen bewirkt. Die Themen sind vielfältig: bessere Kitaplätze, Chancengerechtigkeit, Unterstützung für Familien, bezahlbarer Wohnraum, auskömmliche Renten, Klimaschutz, Frieden und der Kampf gegen rechts. Trotz der Herausforderungen glaube ich, dass wir mit Mut, den richtigen Antworten und Zusammenhalt viel erreichen können. Dafür trete ich mit Erfahrung, Kompetenz und einem klaren Plan an.

Fünf Fragen an Andreas Larem

Fünf Fragen an Dr. Astrid Mannes

Fünf Fragen an Philip Krämer

Fünf Fragen an Viola Gebek

Fünf Fragen an Ana Lena Herrling

Fünf Fragen an Jakob Migenda

Fünf Fragen an Stella Streit

Cookie-Einstellungen ändern