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Landesprogramm unterstützt bessere Vernetzung von Hilfsangeboten für Familien
Die Darmstadt erhält eine Förderzusage aus dem Landesprogramm Präventionsketten Hessen – Gelingendes Aufwachsen, Kinderrechte leben. Damit können künftig Stellenanteile für den Aufbau und die Weiterentwicklung sogenannter Präventionsketten finanziert werden.
Nach Angaben der Stadt beträgt die bewilligte Fördersumme bis zu 134.700 Euro. Der Aufbau der kommunalen Präventionsketten soll ab Juli 2026 beginnen.
Baustein der Strategie gegen Kinderarmut
Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz bezeichnet die Förderung als wichtigen Schritt im Kampf gegen Kinderarmut.
Ausgangspunkt der Bewerbung war das Darmstädter Bündnis gegen Kinderarmut, in dem Verwaltung, Wohlfahrtsverbände, Wissenschaft, Politik und zivilgesellschaftliche Initiativen zusammenarbeiten. Ziel ist es, Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft bessere Startchancen zu ermöglichen.
Frühzeitige Unterstützung für Familien
Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf der frühen Unterstützung von Familien – etwa rund um Schwangerschaft und Geburt – sowie auf der Verbesserung der Teilhabechancen von Kindern aus armutsgefährdeten Haushalten.
Bestehende Angebote sollen stärker miteinander verknüpft werden. Dazu zählen unter anderem die Frühen Hilfen, Familienzentren, Kindertageseinrichtungen, Schulen und sozialräumliche Netzwerke.
Fokus auf Kinder bis zehn Jahre
Die geplanten Maßnahmen richten sich vor allem an Kinder bis zu einem Alter von zehn Jahren sowie an Familien in schwierigen Lebenssituationen. Ziel ist es, den Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten zu erleichtern, Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Eltern auszubauen und Maßnahmen stärker an den Bedarfen der einzelnen Stadtteile auszurichten.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)