Magistrat beschließt energetische und sicherheitstechnische Modernisierung – ganzjährige Nutzung für Kinder und Jugendliche geplant
Die Baas-Halle im Darmstädter Martinsviertel soll umfassend saniert und künftig ganzjährig für die offene Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden können. Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat eine entsprechende Vorlage der Betriebskommission des Eigenbetriebs Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) zur Kenntnis genommen und beschlossen.
Mit der energetischen und sicherheitstechnischen Sanierung soll der Standort in der Pankratiusstraße 35 modernisiert und langfristig erhalten werden. Davon profitiert insbesondere der „SportKlub Martinsviertel“ des Jugendhilfeträgers Netzwerk ROPE e.V.
Raum für Sport, Bewegung und Begegnung
Die Baas-Halle ist eine ehemalige Produktionshalle der Firma BAAS-Aufzüge. Das Netzwerk ROPE bietet dort ein stadtweites Angebot für junge Menschen aus Darmstadt an, bei dem Sport, Bewegung und Ernährung im Mittelpunkt stehen.
Durch ihre Größe eignet sich die Halle insbesondere für bewegungsorientierte und flächenintensive Angebote. Gleichzeitig dient sie als Treffpunkt für Begegnungen und gemeinschaftliche Aktivitäten und ermöglicht die Entwicklung weiterer Angebote der Kinder- und Jugendarbeit.
„Gerade in einem dicht bebauten innerstädtischen Quartier wie dem Martinsviertel sind frei zugängliche Räume für Kinder und Jugendliche von besonderer Bedeutung. Sie schaffen Orte für Bewegung, Begegnung und gemeinschaftliches Erleben im unmittelbaren Lebensumfeld junger Menschen“, erklären Bürgermeisterin Barbara Akdeniz und Stadtkämmerer André Schellenberg.
Akdeniz bezeichnet die Entscheidung als „sehr gute Nachricht für die Kinder und Jugendlichen in Darmstadt“. Mit der Sanierung werde nicht nur ein Gebäude erhalten, sondern ein wichtiger sozialer Bildungsort weiterentwickelt. „Das ist eine Investition in Teilhabe, Chancengerechtigkeit und eine zukunftsfähige Kinder- und Jugendarbeit“, so die Bürgermeisterin.
Wärmedämmung, Sportboden und barrierefreier Zugang
Im Zuge der Sanierung sind mehrere bauliche Verbesserungen vorgesehen. Eine geeignete Wärmedämmung soll dafür sorgen, dass die Baas-Halle künftig ganzjährig genutzt werden kann. Geplant sind außerdem eine Küche und ein elastischer Sportboden.
Darüber hinaus sollen ein barrierefreier Zugang geschaffen und die Sanitäranlagen modernisiert werden.
Als nächsten Planungsschritt kündigt Schellenberg eine statische und energetische Überprüfung der Gebäudehülle sowie die Vergabe weiterer Planungsleistungen an. Dabei soll auch untersucht werden, welche Einsparpotenziale durch den Erhalt vorhandener Gebäudeteile möglich sind.
Baubeginn für Juli 2028 vorgesehen
Bis zum Beginn der eigentlichen Bauarbeiten wird es allerdings noch dauern. Nach derzeitiger Planung soll die Sanierung im Juli 2028 beginnen. Für die Arbeiten rechnet die Stadt mit einer Dauer von eineinhalb bis zwei Jahren.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)
