Rundgang beleuchtet die Entwicklung zwischen Stadtgraben und Bahnlinie
Das Stadtmuseum Groß-Gerau lädt gemeinsam mit dem ehemaligen Museumsleiter Jürgen Volkmann und Stadtarchivar Dominik Veith zu einer historischen Stadtführung ein. Unter dem Titel „Zwischen Stadtgraben und Bahnlinie“ steht am Samstag, 4. Juli 2026, die Entwicklung des Groß-Gerauer Neubau- und Fabrikviertels in der Gründerzeit im Mittelpunkt.
Treffpunkt ist um 14 Uhr vor dem Stadtmuseum Groß-Gerau.
Industrialisierung prägte das Stadtbild
Die Führung führt durch die Innenstadt, vorbei am ehemaligen Stadtgraben bis in Richtung Bahnhof. Im Mittelpunkt stehen die tiefgreifenden Veränderungen, die mit dem Eisenbahnanschluss Groß-Geraus im Jahr 1858 einsetzten.
Mit der Anbindung an das Bahnnetz gewann die Industrialisierung an Bedeutung und beeinflusste sowohl das Stadtbild als auch das gesellschaftliche Leben der Kreisstadt nachhaltig.
Auf den Spuren der Stadtgeschichte
Während des Rundgangs werden verschiedene Stationen der Gründerzeitgeschichte besucht. Die Route führt unter anderem durch den Bereich der Adolf-Göbel-Straße, vorbei am früheren Standort der Synagoge sowie an der katholischen Kirche St. Walburga. Ziel der Führung ist der Bereich der Fabrikstraße.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dabei Einblicke in die städtebauliche Entwicklung und die wirtschaftliche Geschichte Groß-Geraus.
Imbiss nach der Führung
Im Anschluss an den Rundgang lädt der Förderverein Stadtmuseum zu einem kleinen Imbiss ein.
Für die Teilnahme wird ein Kostenbeitrag von fünf Euro erhoben. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann per E-Mail an dominik.veith@gross-gerau.de erfolgen.
(GROSS-GERAU – RED/PSGG)
