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Altstadtanlage: Pergolen und Masten für gemeinnützige Projekte
Im Zuge der Neugestaltung der Altstadtanlage werden Anfang 2026 die bestehenden Stahlpergolen mit Sitzbänken sowie mehrere Beleuchtungsmasten ausgebaut. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt möchte diese Bauelemente nicht entsorgen, sondern der Stadtgesellschaft zur Wiederverwendung zur Verfügung stellen und ruft deshalb gemeinnützige Organisationen, Vereine und Kulturschaffende dazu auf, ihr Interesse bis Ende Dezember 2025 zu bekunden.
Stahlelemente aus den 1970er Jahren sollen weiter genutzt werden
Insgesamt stehen sieben Beleuchtungsmasten sowie vier Stahlgerüstteile mit integrierten Sitzbänken zur Abgabe bereit. Sie stammen aus der ursprünglichen Gestaltung der Altstadtanlage in den 1970er Jahren und prägen bis heute das Erscheinungsbild des Areals. Ein Teil der Elemente wird von der Stadt für andere Projekte weiterverwendet, die übrigen sollen möglichst breit in die Stadtgesellschaft zurückfließen.
Planungsdezernent Michael Kolmer betont den doppelten Nutzen der Weitergabe:
„Die Stahlpergolen und Beleuchtungsmasten sind Zeitzeugen der 1970er Jahre und wichtiger Bestandteil der Geschichte der Altstadtanlage. Mit der Weitergabe an gemeinnützige Einrichtungen möchten wir einen sozialen und ökologischen Mehrwert schaffen. Anstatt die Materialien zu entsorgen, sollen sie an Orten weiterleben, an denen sie Menschen zusammenbringen, Begegnung fördern oder Kunst und Kultur sichtbar machen.“
Da die Elemente im neuen Gestaltungskonzept der Altstadtanlage nicht mehr eingesetzt werden können, setzt die Stadt gezielt auf Wiederverwendung: Denkbar sind etwa Sitz- und Aufenthaltsbereiche, Schattenspender in Außenanlagen, künstlerische Installationen oder andere kreative Nutzungen.
Bewerbung bis 31. Dezember 2025 per E Mail
Gemeinnützige Organisationen, Vereine und Kulturschaffende, die Interesse an den Stahlpergolen oder Beleuchtungsmasten haben, können sich bis 31. Dezember 2025 per E Mail beim Stadtplanungsamt melden:
stadtplanungsamt@darmstadt.de
Die Interessensbekundung sollte enthalten:
- eine kurze Vorstellung der Organisation,
- die geplante Verwendung der Elemente,
- die Angabe, welche und wie viele Bauteile benötigt werden.
Über die Vergabe entscheidet die Wissenschaftsstadt Darmstadt nach sozialen und ökologischen Kriterien sowie anhand der eingereichten Nutzungskonzepte. Ziel ist es, die Elemente dort einzusetzen, wo sie möglichst vielen Menschen zugutekommen und einen Beitrag zu Nachhaltigkeit, Erinnerungskultur und lebendig gestalteten Stadträumen leisten.
(DARMSTADT – RED/PSD/dk)