Ausrangierte Anlage aus Groß-Gerau soll künftig in der Westukraine Strom und Wärme erzeugen
Die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) unterstützt die Ukraine mit einer besonderen Sachspende: Ein gebrauchtes Blockheizkraftwerk (BHKW) wurde jetzt per Schwertransport vom Unternehmensstandort in Groß-Gerau in die westukrainische Stadt Chmelnyzkyj gebracht. Dort soll die Anlage künftig bei einem regionalen Energieversorgungsunternehmen zur Erzeugung von Strom und Wärme eingesetzt werden.
Die Idee für die Spende entstand nach einem Aufruf des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU). Gemeinsam mit Landrat Thomas Will brachte ÜWG-Geschäftsführer Jürgen Schmidt das Projekt auf den Weg.
„Über den Verband kommunaler Unternehmen habe ich von dem Spendenaufruf der Ukraine gehört. Da kam mir direkt die Idee. Gemeinsam mit Landrat Thomas Will habe ich das Ganze besprochen und auch er war begeistert. Als Energieversorger vor Ort ist es für uns selbstverständlich, die Menschen und das Energieversorgungsunternehmen in der Ukraine zu unterstützen – zumal das BHKW in Deutschland nicht mehr genutzt werden darf. Ein Dank gilt hier allen Mitarbeitenden der ÜWG, die sich mit vollem Einsatz um die Organisation und den Transport kümmerten“, erklärt Jürgen Schmidt.
Organisiert wurde die Hilfsaktion von der ÜWG gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Die GIZ koordinierte die Vermittlung der Anlage an den ukrainischen Energieversorger und unterstützte die logistische Abwicklung vor Ort.
Mit der Spende leistet die ÜWG einen Beitrag zur Stabilisierung der Energieversorgung in der Ukraine, die seit Beginn des russischen Angriffskrieges immer wieder Ziel von Angriffen auf die kritische Infrastruktur geworden ist.
(GROSS.-GERAU – RED/PM)
