Reihe „250 Jahre USA“ beleuchtet Entwicklungen unter Trump
Das Darmstädter Netzwerk für politische Bildung lädt am Mittwoch, 6. Mai, zu einem weiteren Vortrag seiner Reihe „250 Jahre USA. Zwischen Zerstörung der Demokratie, Kulturkampf und Fußball-WM“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Offenes Haus Darmstadt.
Politische Entwicklungen im Fokus
Unter dem Titel „Politik als Kulturkampf: Die USA unter Trump“ spricht der Politikwissenschaftler Johannes Völz von der Goethe-Universität Frankfurt über aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen in den Vereinigten Staaten.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den Strategien der sogenannten MAGA-Bewegung sowie deren Einfluss auf Politik, Gesellschaft und Kultur. Auch die Reaktionen von Zivilgesellschaft, Bildungseinrichtungen und kulturellen Institutionen werden thematisiert.
Debatten über Geschichte, Medien und Gesellschaft
Der Vortrag beleuchtet, wie sich politische Konflikte in den USA zunehmend zu einem umfassenden Kulturkampf entwickelt haben. Dabei geht es unter anderem um:
- die Deutung der US-amerikanischen Geschichte
- Lehrfreiheit an Universitäten
- Pressefreiheit und Medienlandschaft
- Rolle von Museen und Schulen
- Diskussionen über Diversität und gesellschaftliche Werte
- zunehmenden Einfluss religiöser Aspekte in der Politik
Zudem wird die Frage behandelt, welche Auswirkungen diese Entwicklungen über die USA hinaus haben.
Teil einer breit angelegten Vortragsreihe
Die Veranstaltungsreihe wird von mehreren Institutionen getragen, darunter das Evangelische Dekanat Darmstadt, die Wissenschaftsstadt Darmstadt, das Katholische Bildungszentrum nr30 sowie Hochschul- und Studierendengemeinden.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, um Spenden wird gebeten.
(DARMSTADT – RED/PM)
Beitragsbild: Johannes Völz. Foto: Veranstalter
