Sirenen und Warnsysteme werden zwischen 10 und 11 Uhr getestet
Am Donnerstag, 12. März 2026, findet in Hessen erstmals in diesem Jahr ein landesweiter Warntag statt. Ziel ist es, die Warnsysteme und Abläufe auf Landesebene sowie in den Zentralen Leitstellen zu testen.
Der landesweite Warntag soll künftig jedes Jahr am zweiten Donnerstag im März durchgeführt werden und ergänzt den bundesweiten Warntag im Herbst.
Test der Warnsysteme in ganz Hessen
Während beim bundesweiten Warntag vor allem die Auslösemechanismen auf Bundesebene überprüft werden, liegt der Schwerpunkt des hessischen Warntags auf den Warnprozessen im Land selbst und bei den Leitstellen.
Die Probewarnung ist zwischen 10 und 11 Uhr vorgesehen. In diesem Zeitraum werden landesweit die Sirenen ausgelöst.
Sirenen, die aufgrund einer noch ausstehenden technischen Umstellung das Signal „Warnung der Bevölkerung“ oder „Entwarnung“ noch nicht wiedergeben können, werden ersatzweise mit dem Signal „Feueralarm“ aktiviert.
Entwarnung erstmals auch per Cell Broadcast
Erstmals wird bei einem Probealarm in Hessen auch eine Entwarnung über Cell Broadcast verschickt. Da das System technisch keine klassische Entwarnung vorsieht, erfolgt diese als Gefahreninformation der niedrigsten Warnstufe.
Je nach Einstellung des Smartphones kann es sein, dass diese Entwarnung lediglich mit einem Systemton oder auch ohne akustisches Signal angezeigt wird. Um sicherzustellen, dass die Nachricht empfangen wird, empfiehlt das Land Hessen, Cell Broadcast auch für Warnstufe 3 zu aktivieren.
Sensibilisierung der Bevölkerung
Der landesweite Warntag dient dazu, die technische Warninfrastruktur zu überprüfen und gleichzeitig die Bevölkerung für Warnsignale und das richtige Verhalten in Gefahrensituationen zu sensibilisieren.
(RED/PM)
