Werkbundakademie zeigt vom 12. September bis 8. Oktober Projekte aus Kunst, Gestaltung und Stadtentwicklung
Die Werkbundakademie Darmstadt zeigt vom 12. September bis 8. Oktober 2026 die Ausstellung „Werkzeuge des Anstiftens“ auf dem Friedensplatz in Darmstadt. Im Rahmen der World Design Capital 2026 stellt sie Projekte vor, die mit künstlerischen, partizipativen und ehrenamtlichen Ansätzen gesellschaftliche Prozesse anstoßen. Die Ausstellung ist rund um die Uhr zugänglich. Zur Vernissage am Samstag, 12. September, um 14 Uhr ist eine Live-Interaktion geplant.
Im Mittelpunkt stehen Projekte, die zunächst als Experimente oder kleine Initiativen begonnen haben und daraus neue Räume, Netzwerke oder Diskussionen entwickelt haben. Statt fertiger Lösungen will die Ausstellung Methoden und Ansätze zeigen, mit denen Veränderungen angestoßen werden können.
Werkzeuge des Anstiftens in drei Bereichen
Drei Kuben auf dem Friedensplatz gliedern die Ausstellung in die Bereiche „Raum“, „Bewegung“ und „Kollektiv“.
Unter „Raum“ werden Projekte vorgestellt, die Orte für Begegnung und Experimente schaffen. Dazu zählen unter anderem das Semiotik Labor 6, Kunstraum Zucker und der Bessunger Jugendforst.
Der Bereich „Bewegung“ widmet sich Prozessen, die durch Performance, Beteiligungsformate oder künstlerische Interventionen Veränderungen anstoßen. Beispiele sind die Performance „unSICHTBAR“, Darmstädter Stadtfotograf*in und „Poesie for free“.
Unter „Kollektiv“ stehen Netzwerke und gemeinschaftliche Projekte im Mittelpunkt. Vertreten sind unter anderem das Amt für künstlerische Vermessung und SOCIALARTS.
Vernissage lädt zur Beteiligung ein
Zur Eröffnung am 12. September um 14 Uhr ist eine Live-Interaktion vorgesehen, bei der Besucherinnen und Besucher selbst Teil der Ausstellung werden können. Damit greift die Werkbundakademie ihren Ansatz auf, Veränderungsprozesse durch Beteiligung und eigene Erfahrungen anzustoßen.
Die Werkbundakademie Darmstadt beschäftigt sich seit 25 Jahren mit Kunst, Gestaltung und Stadtentwicklung in der Region. In „Werkzeuge des Anstiftens“ rückt sie künstlerische Forschung, offene Prozesse und ehrenamtliches Engagement als mögliche Impulse für gesellschaftliche Veränderungen in den Mittelpunkt. Die Werkbundakademie war zudem Initiatorin der Bewerbung Frankfurt RheinMains als World Design Capital 2026.
Die Ausstellung endet am Donnerstag, 8. Oktober, mit einer Finissage um 18 Uhr.
Infos: www.wba-darmstadt.de
(RED/PM/Werkbundakademie Darmstadt)

