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Schülervertretung betont Bedeutung politischer Beteiligung junger Menschen
Die Kreisschüler*innenvertretung Darmstadt-Dieburg (KSV) hat sich zu einem angekündigten Schulstreik gegen die Wehrpflicht geäußert. Für Donnerstag, 5. März 2026, ist um 11:30 Uhr eine entsprechende Demonstration auf dem Luisenplatz in Darmstadt geplant.
Die KSV erklärte, sie nehme den Termin zur Kenntnis, rufe jedoch nicht selbst zur Teilnahme an der Aktion auf.
Schülervertretung betont politisches Engagement
Gleichzeitig hebt die Schülervertretung die Bedeutung politischer Beteiligung junger Menschen hervor. Schülerinnen und Schüler, die sich mit politischen Themen auseinandersetzen und ihre Meinung öffentlich äußern, sollten gehört werden.
„Schülerinnen und Schüler, die sich mit politischen Themen auseinandersetzen und ihre Meinung öffentlich äußern, müssen gehört werden – vor allem, wenn es sie direkt betrifft“, erklärte Jakob Zöller, stellvertretender Kreisschulsprecher.
Debatte um Wehrdienstmodernisierungsgesetz
Der Hintergrund des angekündigten Schulstreiks ist die Diskussion um das sogenannte Wehrdienstmodernisierungsgesetz. Nach Ansicht der Schülervertretung greife dieses Thema stark in das Leben junger Menschen ein.
Zudem hätten viele Jugendliche in den vergangenen Jahren verschiedene gesellschaftliche Krisen erlebt. Dass sich einige von ihnen nun politisch engagieren und ihre Interessen öffentlich vertreten, sei daher nachvollziehbar.
Hinweis auf mögliche schulische Konsequenzen
Die Kreisschülervertretung weist zugleich darauf hin, dass eine Teilnahme an einem Streik während der Unterrichtszeit schulische Konsequenzen haben kann. Dazu zählen beispielsweise unentschuldigte Fehlzeiten.
Schülerinnen und Schüler sollten sich deshalb vor einer Teilnahme über mögliche Folgen informieren. Gleichzeitig regt die KSV an, künftig über ein mögliches Streikrecht für Schülerinnen und Schüler zu diskutieren.
(RED/PM)