Tiere sollen Schilf zurückdrängen und Artenvielfalt fördern
Wie die Pressestelle der Stadt Griesheim mitteilt, werden seit dieser Woche zusätzlich zu den bereits eingesetzten Eseln auch Rinder im Griesheimer Bruch für den Naturschutz eingesetzt.
Neun erwachsene Tiere sowie drei Kälber sollen künftig in einem Teilbereich des Bruchs das stark wachsende Schilf auf natürliche Weise zurückdrängen. Ziel ist die Entwicklung von Feuchtgrünland, um langfristig die Artenvielfalt in dem Gebiet zu fördern.
Fläche mit Elektrozaun gesichert
Zum Schutz der Tiere und der Fläche wurde das Gebiet mit einem doppelten Elektrozaun gesichert. Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, die Rinder nicht zu füttern.
Wer die Tiere beobachten möchte, kann dies besonders gut auf dem Weg von der B26 in Richtung des Angelsportvereins tun.
(GRIESHEIM – RED/PSG)
