Projektwoche „Grünhausen“ in Seeheim-Jugenheim
Am Schuldorf Bergstraße in Seeheim-Jugenheim wurde aus dem Schulgelände für eine Woche eine eigene kleine Stadt. Unter dem Namen „Grünhausen“ verwandelte sich die Grundschule vom 4. bis 8. Mai in ein lebendiges Gemeinwesen mit eigener Verwaltung, Währung und zahlreichen Arbeitsplätzen.
Kinder übernehmen Verantwortung
Mehr als 250 Schülerinnen und Schüler schlüpften in unterschiedliche Rollen: Sie wählten eine Bürgermeisterin oder einen Bürgermeister, arbeiteten im Stadtrat und gingen verschiedenen Berufen nach.
Bezahlt wurde mit der eigens eingeführten Währung „Grüno“. Wer arbeitete, erhielt Lohn und konnte diesen anschließend in den verschiedenen Angeboten der Stadt ausgeben.
Lernen durch eigenes Handeln
Die Projektwoche vermittelte spielerisch Grundlagen zu Wirtschaft, Verantwortung und Zusammenleben. Die Kinder erfuhren, wie Arbeit, Handel und gemeinschaftliche Organisation funktionieren.
Zum Angebot gehörten unter anderem eine Bäckerei, ein Yoga-Studio, eine Fahrradwerkstatt, ein Kino sowie der schuleigene Radiosender „Echo Grünhausen“.
Unterstützung durch Eltern und Schule
Möglich wurde das Projekt durch die Unterstützung zahlreicher Eltern, die als Betreuerinnen und Betreuer sowie als Verantwortliche für die verschiedenen Arbeitsbereiche mitwirkten.
Schulzweigleiter Heiko Baum betonte die Bedeutung der Projektwoche für die persönliche Entwicklung der Kinder und hob hervor, wie engagiert die Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernommen hätten.
Abschlussfest zum Ende der Projektwoche
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Fest am 8. Mai, bei dem die Kinder ihre Stadt noch einmal präsentierten und auf die ereignisreiche Woche zurückblickten.
Die Projektwoche „Grünhausen“ findet nur alle vier Jahre statt und gilt als besonderer Bestandteil des Schullebens am Schuldorf Bergstraße.
(RED / PM / Lennard Nölle, Schuldorf Bergstraße)
Beitragsbild: Schuldorf Bergstraße
