Trotz einzelner Regenfälle bleiben die Wälder in Südhessen nach langer Trockenphase stark belastet
Auch wenn es in den vergangenen Tagen vereinzelt geregnet hat, bleibt die Waldbrandgefahr in Teilen Südhessens weiterhin hoch. Darauf weist das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt als zuständige Obere Forstbehörde hin. Die Niederschläge hätten nicht ausgereicht, um die Folgen der langen Trockenperiode auszugleichen. Viele Waldböden seien weiterhin außergewöhnlich trocken.
„Auch nach den Regenfällen bleibt die Waldbrandgefahr stellenweise hoch. Ich bitte alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher, verantwortungsvoll zu handeln und gemeinsam zum Schutz unserer Wälder beizutragen“, erklärt Regierungspräsident Prof. Dr. Jan Hilligardt. Wer Waldbrandwarnungen beachte und umsichtig handele, leiste einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Wälder.
Viele Waldbrände werden durch Menschen verursacht
Nach Angaben des Regierungspräsidiums wird ein Großteil der Waldbrände durch menschliches Verhalten ausgelöst – etwa durch Brandstiftung, weggeworfene Zigaretten oder Unachtsamkeit.
Das Rauchen im Wald ist grundsätzlich nicht erlaubt. Aufgrund der erhöhten Gefahr wurden vielerorts bereits öffentliche Grillplätze und Feuerstellen in Waldnähe geschlossen. Auch unabhängig von offiziellen Alarmstufen können Kommunen zusätzliche Maßnahmen wie Sperrungen ergreifen.
Besonders wichtig ist außerdem, Waldzufahrten freizuhalten. Sie dienen Feuerwehr und Rettungskräften im Ernstfall als notwendige Zufahrtswege. Rauchentwicklungen oder Brände sollten umgehend über den Notruf 112 gemeldet werden.
So lassen sich Waldbrände vermeiden
Das Regierungspräsidium gibt folgende Hinweise:
- kein offenes Feuer und kein Grillen im Wald
- nicht im Wald rauchen
- Fahrzeuge nicht auf trockenem Gras abstellen
- keinen Müll in der Natur zurücklassen
- aktuelle Waldbrandwarnungen beachten
Das Regierungspräsidium Darmstadt ist als Obere Forstbehörde für den Regierungsbezirk Darmstadt zuständig und arbeitet dabei mit den örtlichen Forstämtern des Landesbetriebs HessenForst zusammen.
(DARMSTADT – RED/RPDA)
