Die Kampagne gegen sexuelle Belästigung bietet vom 25. bis 28. September eine diskrete Möglichkeit, Unterstützung zu erhalten
Die Kampagne „Luisa ist hier“ wird in diesem Jahr auch beim Griesheimer Zwiebelmarkt vom 25. bis 28. September angeboten. Frauen und Mädchen, die sich beim Feiern unwohl, belästigt oder bedrängt fühlen, können sich mit der Frage „Ist Luisa hier?“ diskret an das Personal wenden und um Hilfe bitten.
Das Frauenbüro der Stadt Griesheim hatte die Kampagne im Februar 2026 gemeinsam mit der 1. Griesheimer Carneval Gesellschaft (G.C.G.) bei einer Faschingsveranstaltung des Vereins gestartet. Beim Zwiebelmarkt weisen Schilder mit der Aufschrift „Luisa ist hier“ an den Zelten auf das Hilfsangebot hin.
„Luisa ist hier“ ermöglicht diskrete Bitte um Hilfe
Wer die Frage „Ist Luisa hier?“ stellt, muss die Situation nicht zunächst ausführlich erklären. Geschultes Personal kümmert sich um die betroffene Person und bietet Unterstützung an.
„Frauen und Mädchen erleben beim Feiern nicht selten Situationen, in denen sie sich belästigt oder bedrängt fühlen“, sagt Natalia Herold, Frauenbeauftragte der Stadt Griesheim.
Neben der konkreten Unterstützung soll die Aktion für sexuelle Belästigung sensibilisieren und zu Aufmerksamkeit und Zivilcourage beitragen. „Betroffene sollen wissen, dass sie nicht allein sind und sich jederzeit Unterstützung holen können“, erklären Herold und Florian Brech, 1. Vorsitzender der 1. G.C.G.
Die Kampagne „Luisa ist hier“ wurde 2016 von der Beratungsstelle Frauen-Notruf Münster e.V. in Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen. Nach Angaben aus der Mitteilung beteiligen sich inzwischen mehr als 500 Lokalitäten und Einrichtungen an der Kampagne.
(GRIESHEIM – RED/PM/Verena Brückmann)
Beitragsbild: Stadt Griesheim


