Härteres Wasser während Bauzeit – neue Anlage ab 2027 geplant
Wie die Stadt Reinheim mitteilt, wird die bestehende Enthärtungsanlage in der Kalenderwoche 17 (20. bis 24. April) abgeschaltet. Hintergrund sind bevorstehende Abbrucharbeiten, die Anfang Mai beginnen sollen.
Vorbereitungen für Rückbau laufen
Vor der Abschaltung werden derzeit noch vorbereitende Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen unter anderem die Verlegung einer provisorischen Rohrwasserleitung sowie die Reinigung der Tanks mit Eisen III und Kalkmilch. Zudem werden die Dosiermittel planmäßig aufgebraucht, sodass ausreichend Zeit für die Entleerung und Reinigung der Becken bleibt.
Wasser wird vorübergehend härter
Während der rund einjährigen Bauzeit wird sich der Härtegrad des Trinkwassers von aktuell 16 bis 18 Grad deutscher Härte auf etwa 24 bis 26 Grad erhöhen. Die Stadt betont jedoch, dass die Versorgung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser jederzeit gewährleistet bleibt.
Moderne Anlage bringt langfristige Vorteile
Nach Angaben von Bürgermeister Manuel Feick ist die Abschaltung der alten Anlage notwendig, um den Neubau voranzubringen. Die Inbetriebnahme der neuen Enthärtungsanlage ist für das Jahr 2027 geplant.
Die künftige Anlage soll nicht nur leistungsfähiger sein, sondern auch über eine Notstromversorgung verfügen. Dadurch kann die Wasserversorgung auch bei einem Ausfall kritischer Infrastruktur aufrechterhalten werden. Zudem sind Verbesserungen für den Brandschutz vorgesehen.
Langfristig wird durch die neue Anlage weicheres Wasser erwartet, was sowohl den Alltag erleichtern als auch Haushaltsgeräte und Leitungen schonen soll.
(REINHEIM – RED/PSR)
