Veranstaltung der Reihe „Treffpunkt Schulmuseum“ am Sebastiansmarkt
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Schulmuseum Seeheim-Jugenheim“ lädt das Team des Schulmuseum Seeheim-Jugenheim zu einer Filmvorführung ein. Gezeigt wird der Klassiker „Das Haus in Montevideo“ am Freitag, 13. März 2026, um 16 Uhr in der Kirchstraße 1 in Seeheim-Jugenheim.
Komödie über Moral und Geld
Der Film erzählt die Geschichte des streng moralischen Professors Traugott Hermann Nägler, der mit seiner Frau und zwölf Kindern in einer bürgerlichen Kleinstadt lebt. Als seine Schwester ein Haus in Montevideo hinterlässt, reist Nägler gemeinsam mit seiner Tochter und einem befreundeten Pastor nach Südamerika, um die Erbschaft anzutreten.
Vor Ort gerät sein Weltbild jedoch ins Wanken. Das geerbte Haus hält er zunächst für ein Bordell. Tatsächlich stellte seine Schwester dort Einrichtungen für Ausbildung und Erziehung junger Frauen bereit.
Mit der Erbschaft ist jedoch eine ungewöhnliche Bedingung verbunden: In Näglers Familie soll sich innerhalb einer bestimmten Frist eine ähnliche moralische „Verfehlung“ ereignen, für die er einst seine Schwester verurteilt hatte. Angesichts der hohen Geldsumme beginnt der Professor, seine moralischen Grundsätze zu hinterfragen.
Einladung zum gemeinsamen Filmnachmittag
Mit der Filmveranstaltung setzt das Schulmuseum seine Reihe fort, bei der Kultur, Geschichte und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt stehen.
Die Vorführung findet im Umfeld des Sebastiansmarktes statt und richtet sich an alle Interessierten.
(RED/PM)
