20 Anträge liegen bereits vor – private Begrünungs- und Entsiegelungsmaßnahmen werden mit bis zu 20.000 Euro gefördert
In Griesheim beginnt in dieser Woche die Umsetzung des ersten Projekts im Förderprogramm Griesheimer GrünBonus. Insgesamt wurden bislang 20 Projektanträge angemeldet. Gefördert werden unter anderem Dach-, Fassaden- und Hofbegrünungen, Entsiegelungen sowie Zisternen.
Das erste Projekt umfasst Entsiegelungs-, Begrünungs- und Bepflanzungsmaßnahmen und deckt damit einen großen Teil der förderfähigen Maßnahmen ab. Antragstellerin Eva Distler verbindet damit auch die Hoffnung auf positive Auswirkungen auf das Stadtklima: „Ich freue mich, dass es jetzt losgeht. Es wird endlich alles grüner, artenreicher und hoffentlich auch kühler durch die geplanten Maßnahmen.“
Griesheimer GrünBonus übernimmt 80 Prozent der Kosten
Innerhalb des festgelegten Fördergebiets können 80 Prozent der Ausgaben für Planung und Umsetzung übernommen werden. Die maximale Förderung beträgt 20.000 Euro pro Projekt.
Wer teilnehmen möchte, kann zunächst auf der Website der Stadt prüfen, ob das eigene Grundstück im Fördergebiet liegt und die geplanten Maßnahmen grundsätzlich förderfähig sind. Anschließend ist eine Vor-Ort-Beratung vorgesehen. Gemeinsam mit einem beauftragten Planungsbüro wird dabei geklärt, welche Maßnahmen umgesetzt werden können.
Matthias Dorweiler vom Umweltamt der Stadt Griesheim weist auf eine wichtige Voraussetzung hin: Mit den Arbeiten darf erst begonnen werden, wenn der Förderantrag bewilligt wurde. Andernfalls ist eine Förderung nicht möglich.
Fördergebiet umfasst Teile Griesheims
Das Fördergebiet reicht im Norden bis zur Gehaborner Straße und im Osten bis in die Lindenstraße. Im Süden endet es an der Karlstraße, im Westen an der Groß-Gerauer Straße. Ein genauer Plan ist auf der Website der Stadt Griesheim abrufbar. Dort kann auch eine Interessenbekundung abgegeben werden.
Für die Umsetzung des GrünBonus stehen zunächst 160.000 Euro zur Verfügung. Die Mittel stammen vom Hessischen Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat und werden über den Klimaplan Hessen bereitgestellt.
Zusätzliche Mittel sind für ein Planungsbüro vorgesehen, das die Erstberatung übernimmt und Förderanträge prüft. Reicht das Fördervolumen während der angegebenen Programmlaufzeit nicht aus, können laut Stadt weitere Mittel bis zu einem Gesamtbetrag von 520.000 Euro beantragt werden.
Weitere Informationen
Fördergebiet, Informationen und Interessenbekundung:
www.griesheim.de/wohnen-umwelt/
(Darmstadt – PM/Verena Brückmann)
Beitragsbild: Gabor Molnar / Unsplash

