Weiterstadt nutzt Sommerschließung für Technik, Becken und Sanierungsarbeiten
Während der diesjährigen Sommerschließung laufen im Hallenbad Weiterstadt umfangreiche Wartungs-, Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten. Die Stadt nutzt die betriebsfreie Zeit, um die technische Infrastruktur zu erneuern und den Badebetrieb langfristig zuverlässig sicherzustellen.
Derzeit sind sämtliche Schwimmbecken entleert. Sie werden gründlich gereinigt und gleichzeitig auf mögliche Schäden wie Risse untersucht. Außerdem wird die Filteranlage erneuert und verschiedene technische Komponenten werden ausgetauscht, um die Betriebssicherheit zu erhöhen. Ergänzend stehen zahlreiche kleinere Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten auf dem Programm.
Eine besondere Herausforderung stellt die Ersatzteilversorgung der inzwischen in die Jahre gekommenen Technik dar. So sind die Duschanlagen bereits rund 20 Jahre alt, passende Ersatzteile werden zunehmend schwer verfügbar. Deshalb plant die Stadt, die Anlagen schrittweise durch neue Systeme namhafter Hersteller zu ersetzen, um Wartung und Ersatzteilversorgung langfristig zu sichern.
„Viele Arbeiten können wir nicht selbst durchführen, sondern kooperieren mit spezialisierten Fachfirmen. Gerade bei der Wartung wichtiger technischer Anlagen wie der Pumpen müssen diese ausgebaut, in den Werkstätten der Fachbetriebe überholt und anschließend wieder eingebaut werden“, erläutert Bürgermeister Niklas Gehnich. Der Zeitplan hänge dabei auch von der Auslastung der beauftragten Unternehmen ab.
Die Stadt verweist zudem auf die regelmäßig geführte Diskussion über den Zeitpunkt der jährlichen Schließung. Die Sommerferien seien bewusst gewählt worden, da in dieser Zeit weniger Besucher das Hallenbad nutzen und gleichzeitig kein Schulsport stattfindet.
Die Wiedereröffnung des Hallenbads ist für Montag, 10. August, vorgesehen. Ab 13 Uhr steht das Bad den Besucherinnen und Besuchern wieder zu den regulären Öffnungszeiten zur Verfügung.
(WEITERSTADT – REWD/PSW)
Beitragsbild: Hallenbad – Bürgermeister Niklas Gehnich (Mitte) erkundigt sich vor Ort über den Fortschritt der Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten. Foto: PSW
