Shotokan Karate Dojo Seeheim erhält 250 Euro für sein Engagement für Teilhabe und Gemeinschaft
Das Shotokan Karate Dojo Seeheim ist bei den „Sternen des Sports 2026“ für sein gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet worden. Der Karateverein aus Seeheim erhielt für sein Projekt „Karate als Brücke: Vielfalt, die stark macht“ ein Preisgeld von 250 Euro.
Im Mittelpunkt des ausgezeichneten Engagements stehen Gemeinschaft und Teilhabe. Im Verein trainieren Menschen verschiedener Generationen, kultureller Hintergründe und persönlicher Voraussetzungen gemeinsam. Dazu gehören auch Kinder aus einem Kinderheim.
Karate als Brücke für mehr Teilhabe
Wo finanzielle oder persönliche Hürden den Zugang zum Vereinssport erschweren, versucht das Shotokan Karate Dojo zu unterstützen. Karateanzüge und Gürtel werden verliehen, zudem sind Hilfen bei Mitgliedsbeiträgen und beim Zugang zum Karateverband möglich.
Der Verein bietet außerdem Aktivitäten in Schulen, Kindergärten und Altenheimen sowie Selbstverteidigungsangebote für Frauen und Mädchen an. Training und Austausch sind neben Deutsch auch auf Englisch, Russisch, Polnisch, Ukrainisch und Italienisch möglich.
Im Training steht nach Angaben des Vereins nicht die sportliche Leistung allein im Vordergrund. Werte wie Respekt, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitige Unterstützung sollen ebenso vermittelt werden. Fortgeschrittene unterstützen Anfänger, jüngere und ältere Mitglieder trainieren miteinander.
Mit der Auszeichnung bei den „Sternen des Sports 2026“ sieht der Verein sein Engagement gewürdigt und zugleich einen Ansporn, die Arbeit fortzuführen.
(RED/PM/Michaela Seyffarth)


