Spaziergänger entdeckten das Kampfmittel im Schwarzbach – Kampfmittelräumdienst sprengte die Granate kontrolliert vor Ort
Eine im Schwarzbach bei Riedstadt gefundene Panzergranate ist am Montag, 21. September 2026, erfolgreich gesprengt worden. Der Kampfmittelräumdienst führte die kontrollierte Sprengung gegen 11.40 Uhr durch. Nach Angaben der Polizei bestand für Anwohner und Bevölkerung zu keiner Zeit eine Gefahr.
Ein 48 Jahre alter Mann und sein Sohn hatten die Granate am Sonntag bei einem Spaziergang im Bachbett des Schwarzbachs westlich der Vitos-Klinik entdeckt und die Polizei verständigt. Die Beamten sperrten den Fundort ab und zogen den Kampfmittelräumdienst hinzu.
Sprengung auf einem nahegelegenen Feld
Nach der Begutachtung stand fest, dass die Granate vor Ort gesprengt werden musste. Am Montagvormittag bereitete die Büchnerstadt Riedstadt die Sprengung in Abstimmung mit Polizei und Kampfmittelräumdienst vor.
Als Sprengstelle wurde ein nahegelegenes Feld ausgewählt. Zunächst prüfte die Stadt, dass dort keine unterirdischen Gasleitungen verlaufen. Anschließend hob der Bauhof ein 1,80 Meter tiefes Loch aus. Die Polizei richtete um die Sprengstelle einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von 300 Metern ein.
Der Kampfmittelräumdienst brachte die 8,8-Zentimeter-Panzergranate in einer Transportbox in die Grube. Diese wurde anschließend wieder mit Erde bedeckt. Gegen 11.40 Uhr wurde das Kampfmittel nach Angaben der Stadt ohne Komplikationen gesprengt.
Bürgermeister Marcus Kretschmann dankte den beiden Findern für ihre Reaktion sowie Polizei und Kampfmittelräumdienst für ihren Einsatz.
(RIEDSTADT – RED/PSR)
Beitragsbild: Die Panzergranate wurde nach ihrer Entschärfung wieder aus der Grube geholt. Foto: Stadt Riedstadt


