Drei weitere Tafeln mit 66 Bildsymbolen erleichtern die Verständigung und fördern die Inklusion
Die Stadt Reinheim hat drei weitere Spielplätze mit Kommunikationstafeln ausgestattet. Die neuen Tafeln stehen auf dem Spielplatz in der Taubenstraße in Zeilhard, im Freizeitzentrum Georgenhausen und auf dem Spielplatz Am Schützenrain in Ueberau. Sie sollen Kindern mit unterschiedlichen sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten helfen, sich miteinander zu verständigen und gemeinsam zu spielen. Damit gibt es nach Angaben der Stadt inzwischen in jedem Reinheimer Stadtteil eine solche Tafel.
Bereits in den beiden vergangenen Jahren hatte die Stadt Kommunikationstafeln auf den Spielplätzen „Am Spielfeld“ und „In den Orscheläckern“ aufgestellt. Mit den drei neuen Standorten wird das Angebot nun auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet.
66 Bildsymbole erleichtern die Verständigung
Die farbenfrohen Kommunikationstafeln enthalten jeweils 66 sogenannte METACOM-Symbole. Dabei handelt es sich um leicht verständliche Bildzeichen, die eine Verständigung auch ohne gesprochene Sprache ermöglichen sollen.
Die Symbole unterstützen beispielsweise Kinder mit Beeinträchtigungen oder Menschen mit geringen Deutschkenntnissen. Sie können auf die Bilder zeigen, um sich anderen mitzuteilen und ihre Wünsche oder Bedürfnisse auszudrücken.
Das METACOM-Symbolsystem wurde speziell für die unterstützte Kommunikation entwickelt. Seine klar gestalteten Bildzeichen helfen dabei, sprachliche Barrieren zu überwinden und die Verständigung im Alltag zu erleichtern.
Gemeinsames Spielen ohne sprachliche Barrieren
Auf Spielplätzen treffen Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Bedürfnissen und sprachlichen Voraussetzungen aufeinander. Nicht immer ist es für alle gleichermaßen einfach, sich miteinander zu verständigen.
Die Kommunikationstafeln sollen hier eine praktische Unterstützung bieten. Mithilfe der Bildsymbole können Kinder miteinander in Kontakt treten und sich am gemeinsamen Spiel beteiligen.
Davon profitieren nicht nur Kinder mit sprachlichen oder kognitiven Einschränkungen. Auch Kinder, die erst wenig Deutsch sprechen, erhalten eine zusätzliche Möglichkeit, mit anderen zu kommunizieren.
Die Tafeln tragen damit dazu bei, Barrieren abzubauen und die Teilhabe am Spiel- und Sozialgeschehen zu fördern.
Bürgermeister Feick: Inklusion im öffentlichen Raum stärken
Für Bürgermeister Manuel Feick sind die Kommunikationstafeln ein wichtiger Bestandteil der städtischen Bemühungen um mehr Inklusion.
„Die Kommunikationstafeln sind Teil eines längerfristigen inklusiven Konzepts der Stadt Reinheim. Es gibt nun in jedem Stadtteil eine solche Tafel, die das Ziel hat, allen Kindern gleichberechtigte Kommunikationsmöglichkeiten zu bieten und die soziale Teilhabe zu stärken“, erklärt Feick.
Mit dem Ausbau des Angebots möchte die Stadt die Spielplätze zu Orten machen, an denen möglichst alle Kinder unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen miteinander in Kontakt kommen können.
Kommunikationstafeln an fünf Standorten
Mit den drei neuen Tafeln gibt es in Reinheim nun insgesamt fünf entsprechend ausgestattete Spielplätze.
Die bereits vorhandenen Tafeln befinden sich auf den Spielplätzen „Am Spielfeld“ und „In den Orscheläckern“. Neu hinzugekommen sind die Standorte in Zeilhard, Georgenhausen und Ueberau.
Damit ist die Ausstattung der Spielplätze mit Kommunikationstafeln ein weiterer Schritt zur Umsetzung des längerfristigen Inklusionskonzepts der Stadt Reinheim.
Die wichtigsten Informationen
Was: Kommunikationstafeln auf Reinheimer Spielplätzen
Anzahl: Fünf Tafeln im gesamten Stadtgebiet, davon drei neu aufgestellt
Bildsymbole: Jeweils 66 METACOM-Symbole
Ziel: Erleichterung der Verständigung und Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe
Zielgruppen: Insbesondere Kinder mit sprachlichen oder kognitiven Beeinträchtigungen sowie Menschen mit geringen Deutschkenntnissen
Neue Standorte:
- Spielplatz Taubenstraße in Zeilhard
- Freizeitzentrum Georgenhausen
- Spielplatz Am Schützenrain in Ueberau
Bereits vorhandene Standorte: Spielplätze „Am Spielfeld“ und „In den Orscheläckern“
Initiator: Stadt Reinheim
(REINHEIM – RED/PSR)


