Auftaktveranstaltung zum ISEK in Weiterstadt stößt auf großes Interesse
Das Quartier Riedbahn in Weiterstadt ist offiziell in den Entwicklungsprozess des Förderprogramms Sozialer Zusammenhalt gestartet. Die Auftaktveranstaltung zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) fand am 24. Februar im Jugendzentrum JUZE Riedbahn statt und stieß auf großes Interesse.
Mehr als 50 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Veranstaltung teil, um sich über das Projekt zu informieren und erste Impulse für die Weiterentwicklung des Quartiers einzubringen.
Entwicklungskonzept für das Quartier
Die Veranstaltung eröffnete Bürgermeister Niklas Gehnich. Anschließend stellte das beauftragte Fachbüro DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft die Inhalte des Förderprogramms sowie die geplanten Arbeitsschritte vor.
Zentrale Grundlage für die kommenden Maßnahmen ist das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK). Es soll im Laufe des Jahres 2026 gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers erarbeitet werden und bildet die Voraussetzung für die Förderung durch Bund und Land.
Das Programm ist auf etwa zehn Jahre angelegt und ermöglicht umfangreiche Fördermaßnahmen zur Entwicklung des Stadtteils.
Beteiligung der Bürger geplant
Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das neue Quartiersmanagement der Diakonie vorgestellt, das den Beteiligungsprozess vor Ort begleiten soll.
Eine erste Möglichkeit zur Mitwirkung gibt es bereits am 14. März. Dann sind Bürgerinnen und Bürger zu einem Nachbarschaftsspaziergang eingeladen. Treffpunkt ist um 11 Uhr am Jugendzentrum JUZE Riedbahn.
Austausch zum Abschluss
Zum Abschluss der Auftaktveranstaltung kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Getränken und Snacks an einer Feuertonne vor dem Jugendzentrum ins Gespräch. Eine begleitende Mini-Umfrage sammelte erste Einschätzungen zu Themen mit besonderem Handlungsbedarf und zu möglichen Zukunftsperspektiven für das Quartier.
Die Veranstaltung zeigte deutlich, dass die Weiterentwicklung der Riedbahn auf eine aktive Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner setzt.
(WEITERSTADT – RED/PSW)