Taucher prüfen Gewässer auf mögliche Kampfmittel
Wie die Wissenschaftsstadt Darmstadt mitteilt, wird der Moorteich im Bürgerpark derzeit von spezialisierten Tauchern auf mögliche Kampfmittelreste untersucht. Hintergrund ist die geplante Sanierung und Entschlammung des Gewässers im laufenden Jahr.
Rund 60 Verdachtspunkte im Gewässer
Bei einer Voruntersuchung mit einem Spezialboot wurden etwa 60 auffällige Punkte im Teich festgestellt. Diese sogenannten Anomalien werden nun von Tauchern genauer überprüft.
Zum Einsatz kommen Fachkräfte, die üblicherweise in der Nord- und Ostsee sowie in Schifffahrtsstraßen und Hafenanlagen arbeiten. Solche Untersuchungen sind bei Bau- und Erdarbeiten üblich, insbesondere in Bereichen mit möglicher Belastung durch Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Im Bereich des heutigen Bürgerparks befanden sich damals Flakstellungen.
Vorbereitung für Entschlammung
Die Untersuchung ist Voraussetzung für die geplante Entschlammung des Moorteichs. Diese Maßnahme dient der biologischen Aufwertung des Gewässers.
Weitere Informationen sind online verfügbar:
www.darmstadt.de
Bürgerpark weiterhin zugänglich
Die Bergungsarbeiten dauern voraussichtlich drei bis vier Tage. Der Bürgerpark bleibt während dieser Zeit ohne Einschränkungen geöffnet.
Sollten tatsächlich Kampfmittel gefunden werden, können kurzfristige Sperrungen erforderlich sein. Darüber würde gesondert informiert.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)
