Markierungsarbeiten ab 10. August – Umleitungen, Überholverbot und Tempo 30 in Teilbereichen
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt passt ab Montag, 10. August, die Radschutzstreifen in der westlichen Bismarckstraße zwischen Kirschenallee und Dolivostraße an. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Samstag, 22. August.
Während der Bauarbeiten wird die Fahrbahn je Fahrtrichtung abschnittsweise voll gesperrt. In Fahrtrichtung Innenstadt erfolgt die Umleitung über Kirschenallee, Landwehrstraße, Rößlerstraße und Dolivostraße. Während der Arbeiten auf der gegenüberliegenden Fahrbahn gilt die Umleitung in umgekehrter Richtung.
Nach Angaben der Stadt entsprechen die bisherigen Radschutzstreifen nicht mehr den aktuellen technischen Vorgaben. Deshalb werden die vorhandenen Markierungen auf einer Länge von rund 370 Metern in beiden Fahrtrichtungen entfernt und mit einem Abstand von 75 Zentimetern zum Bordstein neu aufgebracht. Dadurch soll insbesondere die Gefahr sogenannter Dooring-Unfälle – also Kollisionen mit plötzlich geöffneten Autotüren – deutlich reduziert werden.
Mit der Verlegung der Radschutzstreifen verringert sich die verbleibende Fahrbahnbreite zwischen Radfahrstreifen und Straßenbahngleisen auf 2,25 Meter. Ein sicheres Überholen von Radfahrenden unter Einhaltung des gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstands von 1,50 Metern ist dort nicht mehr möglich. Deshalb richtet die Stadt zwischen Dolivostraße und Kirschenallee in beiden Fahrtrichtungen ein Überholverbot für einspurige Fahrzeuge ein. Dieses gilt auch im stadteinwärtigen Bereich vor und hinter der Einmündung Feldbergstraße, wo kein Radschutzstreifen vorhanden ist.
Zwischen Kirschenallee und Goebelstraße lässt die Fahrbahnbreite keinen zusätzlichen Sicherheitstrennstreifen zu. Um auch dort die Dooring-Gefahr zu verringern, entfallen künftig neun Parkplätze entlang des Radschutzstreifens. Außerdem wird in diesem Abschnitt in beiden Fahrtrichtungen Tempo 30 eingeführt.
„Mit der Anpassung der Radschutzstreifen setzen wir die aktuellen Vorgaben der Straßenverkehrsordnung konsequent um und erhöhen die Sicherheit für den Radverkehr. Der größere Abstand zu abgestellten Fahrzeugen verringert das Risiko sogenannter Dooring-Unfälle deutlich. Wo die Straßenverhältnisse ein sicheres Überholen nicht zulassen, schaffen Überholverbote und Tempo 30 zusätzliche Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer“, erklärt Verkehrsdezernent Paul Georg Wandrey.
(DARMSTADT – RED/PSD/stip)
