Reihe „Wissenschaft für Alle“ blickt auf ein halbes Jahrhundert Spitzenforschung zurück
Die Forschungseinrichtung GSI und das internationale Beschleunigerzentrum FAIR laden am Mittwoch, 17. Juni 2026, zu einem Vortrag der Reihe „Wissenschaft für Alle“ ein. Beginn ist um 14 Uhr. Die Veranstaltung findet sowohl vor Ort auf dem GSI/FAIR-Campus in Darmstadt als auch online statt.
Unter dem Titel „Vorstoß ins Reich exotischer und superschwerer Atomkerne – 50 Jahre Spitzenforschung an SHIP“ gibt der Physiker Dr. Fritz Peter Heßberger Einblicke in die Geschichte und die wissenschaftlichen Erfolge einer der bedeutendsten Experimentieranlagen der GSI.
SHIP feiert 50-jähriges Jubiläum
Das Geschwindigkeitsfilter SHIP (Separator for Heavy Ion Reaction Products) gehört seit den Anfangsjahren der GSI zu den zentralen Forschungsanlagen am Schwerionenbeschleuniger UNILAC. Im März 2026 konnte die Anlage ihr 50-jähriges Betriebsjubiläum feiern.
In diesen fünf Jahrzehnten wurden zahlreiche bedeutende wissenschaftliche Entdeckungen erzielt. Dazu zählen unter anderem die Entdeckung der chemischen Elemente Bohrium und Copernicium, neue Erkenntnisse über exotische Atomkerne sowie grundlegende Untersuchungen zur Struktur schwerster Elemente.
Einblicke in die Geschichte der Elementforschung
Im Vortrag stellt Dr. Fritz Peter Heßberger die Entstehungsgeschichte von SHIP vor und beleuchtet wichtige Meilensteine der Forschung.

Heßberger studierte Physik an der heutigen Technischen Universität Darmstadt und wechselte 1979 zur GSI. Von 2009 bis 2015 leitete er die Abteilung für Physik der superschweren Elemente bei GSI und war zudem Leiter der entsprechenden Sektion am Helmholtz-Institut Mainz.
Teilnahme vor Ort und online möglich
Die Veranstaltung findet in der Planckstraße 1 in Darmstadt statt und wird gleichzeitig online übertragen.
Weitere Informationen zur Anmeldung, zum Zugang und zum Ablauf gibt es auf der Veranstaltungsseite von GSI und FAIR:
Wissenschaft für Alle bei GSI und FAIR
(DARMSTADT – RED/PM/GSI)
Beitragsbild: AufbauSHIP Foto: A.Zschau, GSI-FAIR
